Schwerpunkte unserer Tätigkeiten

Veto! bereitet Informationen auf, um das Verständnis für Sicherheitsrisiken und Lücken bei der Bekämpfung von Gefahren zu wecken. Wir führen Hintergrundgespräche mit Politikern und anderen Entscheidungsträgern, bieten Vorträge zu dem Themenfeld politisch-motivierte Kriminalität, Terrorismus und Radikalisierung an.

In der Fachgesprächsreihe unserer Initiative „Zentrum für Innereuropäische Sicherheitspolitik“ kommen Praktiker zu Wort, die aus verschiedenen Bereichen im Themenfeld Sicherheit kommen. Die in den jeweiligen Berufsfeldern Arbeitenden haben neben ihrer Tätigkeit selten Zeit, wissenschaftliche Aufsätze oder Handlungsempfehlungen zu verfassen, ihr Wissen wird aber in der Forschung und bei Politikentscheidungen dringend gebraucht. Mit der Fachgesprächsreihe möchten wir die Kommunikationslücke zwischen Entscheidungsträgern, Think Tanks und denjenigen verringern, die die Arbeit ausführen beziehungsweise in ihren jeweiligen Tätigkeiten mit Problemen konfrontiert sind, die nur Aktiven bekannt sind. Wir nutzen die Gespräche, um neuralgische Punkte innereuropäischer Sicherheit herauszufiltern, zu analysieren und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten, die wir wiederum Forschung und Politik zur Verfügung stellen.

Des Weiteren kooperieren wir mit europäischen Partnern, denn Sicherheit kann nur noch im internationalen Kontext gewährleistet werden. Die Europäischen Union bietet die Chance zur innereuropäischen Vernetzung des zivilgesellschaftlichen Engagements, und damit zur Stärkung der Rechtsstaaten, ohne in nationales Denken zurückzufallen. Die Kooperation erlaubt uns, von unseren internationalen Partnern zu lernen und Erfahrungen in und aus Deutschland weiterzugeben. Bisherige Kooperationen sind im Reiter Aktivitäten aufgeführt.

Eines der Grundthemen von Veto! ist Gleichberechtigung, denn die Rechte und die Freiheit von Frauen sind der Gradmesser für die Freiheit einer Gesellschaft. Daher haben wir die Initiative Frauen für Freiheit gegründet, unter deren Namen wir Veranstaltungen unter anderem mit Zana Ramadani, Helle Merete Brix, Brigitta Biehl von Peri e. V., Eva Quistrop, Henryk Broder sowie Birgit Kelle und Don Alphonso durchgeführt haben. Mittlerweile ist Frauen für Freiheit e. V. ein eigenständiger Verein, mit dem wir in Kooperation Fachveranstaltungen zur Ursachenanalyse politisch-motivierter, religiöser und kultureller Faktoren von Gewalt gegen Frauen durchführen. Weitere Infos finden sich auf der Website von Frauen für Freiheit e. V.